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Amsterdam

Lerne Bionda Sno kennen. Die Kuratorin hinter SMILE an der Herengracht in Amsterdam.

• Bild von Paola Silvano

Sie pendelt zwischen Amsterdam und London und ist schwer einzuordnen. Bionda arbeitet als Trendforscherin, Kunstkuratorin, Autorin und Beraterin und bewegt sich mühelos zwischen verschiedenen Welten. Kultur, Wirtschaft, Kunst, Städte – sie hat den Überblick und schreibt darüber, wohin die Reise geht. Mit ihrem Hintergrund bei WGSN und zwanzig Jahren Erfahrung in der Produktentwicklung – unter anderem bei Nike – hat sie schon immer ein Auge darauf geworfen, was kommt, noch bevor es da ist.

Sie beschreibt sich selbst als vielseitige Schaffenskraft. Als jemand, der berät, was die Menschen in der Zukunft von Kunst, Kultur, Stil und Städten sehen, brauchen und lieben möchten. Das ist ein weit gefasstes Aufgabengebiet, und sie macht das Beste daraus.

Seit einem Jahrzehnt widmet sie sich Künstlern. Nicht nur den Werken, sondern auch dem Weg, der dahintersteckt. Der Geschichte, die ein Künstler erzählen möchte. Dafür schafft sie Räume, oft abseits der üblichen Galerie- und Museumsszene, im Soho House, im Sir Art Studio, in der Bisou Gallery und an vielen anderen Orten. Dort, wo sich Kunstgemeinschaften ganz natürlich bilden, jeder seinen Platz findet und die Kunst genießen kann.

Für „SMILE“, ihre neueste Kuration im The Hoxton Amsterdam, hat sie sechs Künstler rund um diesen Ausdruck zusammengebracht. Den Ausdruck, nach dem wir ständig greifen, in jedem noch so kleinen Moment – ganz gleich, ob er unseren tatsächlichen Gefühlen entspricht oder nicht. Denn wir lächeln uns durch alles hindurch. Es ist das Einzige, was uns am Laufen hält, egal, was wir gerade durchmachen.

Die Werke spielen mit Farbe, Textur und Stimmung. Rosa als Ausdrucksmittel. Wolle für das Flauschige und das Wilde. Die Natur für den Blick, der alles zur Ruhe bringt. Und digitale Symbole, die uns irgendwie immer noch zum Lächeln bringen.

Werke von Gregory Robert, Alfhild Külper, Anita Jolles, Noor van Spaendonck, Eelco Hilgersom und Corine van Voorbergen.

„Was mich im Leben am meisten zum Lächeln bringt, ist, wenn Menschen nett zueinander sind.“

Wir haben Bionda ein paar Fragen zu SMILE, ihrer Philosophie und ihren Lieblingsorten gestellt.

Da es dein Ziel ist, Kunst im Alltag zugänglich zu machen, gibt es ein Werk, das dich besonders beeindruckt hat? Warum?

1 Lucky 1×2 von Noor. Für mich ist das die Definition von SMILE, denn die Stücke sind zeitlos und zaubern jedem, egal in welchem Alter, ein Lächeln ins Gesicht.

SMILE vereint sechs sehr unterschiedliche Künstler unter einem gemeinsamen Motto. Was hat dich dabei am meisten überrascht?

Sechs verschiedene Künstler zeigen sechs unterschiedliche Sichtweisen auf SMILE. Alle sind so unterschiedlich, doch sie ergänzen sich – von unserem inneren bis zu unserem äußeren Selbst.

Was bringt dich am meisten zum LÄCHELN?

Was mich im Leben am meisten zum Lächeln bringt, ist, wenn Menschen nett zueinander sind.

Was sind deine Lieblingsorte in Amsterdam? 

In die Bisou Gallery, von Freunden. Im De L’Europe an einem Freitagnachmittag oder Samstagnachmittag, um Klaviermusik zu hören. 

Ein Glas Wein im Garten des Pulitzer. Ein Morgenkaffee am Wasser im Vessel in meiner Nachbarschaft. Das Soho House bei Sonnenuntergang – ein Klassiker. Und natürlich, zu guter Letzt, die Lobby im The Hoxton.

Was macht einen Raum zu einem Ort, an dem sich Kunst wirklich zu Hause fühlt?

Orte, an denen sich Menschen in ihrem natürlichen Element bewegen, wie zum Beispiel in großzügigen Lobbys oder Mitgliederclubs, wo es nicht darum geht, Kunst zu erwerben oder zu kaufen. Und auch Galerien, bei denen der Werdegang des Künstlers im Vordergrund steht.

 

 

Komm doch in der Hox Gallery vorbei und schau dir „Smile at Lotti’s“ an der Herengracht in Amsterdam an – noch bis September 2026.

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